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Der Artikel befasst sich mit den Auswirkungen der niederländischen Rentenreform auf die globalen Anleihemärkte, wobei die Schweizer Finanzmärkte durch sinkende Langfristzinsen und Swapsätze betroffen sind. Er behandelt auch Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der US-Notenbank angesichts politischer Druckausübung und analysiert die Entwicklung der Zinsstrukturkurven auf den europäischen Märkten, darunter in der Schweiz, in Deutschland und in der Eurozone.
Wasserstoffaktien verzeichnen eine steigende Nachfrage, da der KI-Boom das Interesse an diesem Sektor ankurbelt. Grüne Wasserstofftechnologie, insbesondere Brennstoffzellen, die vor Ort in Rechenzentren Strom erzeugen können, gelten als Lösung für den steigenden Strombedarf. Die Investmentfirma L&G hebt die Flexibilität von Wasserstoff für Hyperscaler hervor, die KI-Rechenzentren betreiben, und präsentiert risikofreudigen Anlegern Chancen in der Wasserstoffindustrie.
Der iranische Rial hat im vergangenen Jahr gegenüber dem US-Dollar etwa 50 % seines Wertes verloren, was zu landesweiten Protesten und wirtschaftlichen Schwierigkeiten beigetragen hat. Die westlichen Sanktionen haben die iranische Wirtschaft schwer getroffen und das BIP seit 2011 um die Hälfte reduziert. Hohe Inflation, rückläufige Investitionen und eine Arbeitslosenquote von 10 % verursachen erhebliche Härten für die Bevölkerung, insbesondere für junge Menschen. Die Versuche der Zentralbank, die Währung zu manipulieren, waren erfolglos, und der Rial bleibt nicht konvertierbar, während der Schwarzmarkt floriert.
Deutschland sieht sich mit einer Rekordwohnungsknappheit konfrontiert: Bundesweit fehlen 1,4 Millionen Wohnungen, wovon insbesondere junge Menschen, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen betroffen sind. Die Studie „Sozialwohnungsmonitor“ des Pestel-Instituts zeigt, dass jährlich nur 200.000 neue Wohnungen gebaut werden, während der Bedarf bei 400.000 liegt, was die Krise verschärft. Die Wohnungsknappheit wirkt sich bremsend auf die Wirtschaft aus und behindert die Integration in den Arbeitsmarkt sowie das Wirtschaftswachstum. Benachteiligte Gruppen sind vom Wohnungsmarkt ausgeschlossen: Studenten geben 53 % ihres Budgets für Wohnraum aus, und ältere Menschen sind aufgrund unerschwinglicher Mieten zu Umzügen gezwungen.
Die Öl- und Gaseinnahmen Russlands sind 2025 um 24 % auf 8,48 Billionen Rubel eingebrochen, was aufgrund eines Rückgangs der Ölpreise um 18 % und eines stärkeren Rubels das schwächste Ergebnis seit 2020 darstellt. Diese Mindereinnahmen haben erhebliche Auswirkungen auf den Bundeshaushalt, der zu etwa einem Viertel aus Energieeinnahmen finanziert wird, während die Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit weiter steigen. Die westlichen Sanktionen, die darauf abzielen, die russischen Öleinnahmen zu senken, scheinen nun endlich wirksam auf den Haushalt durchzuschlagen.
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Deutschland drohen mit einer Ausweitung der Warnstreiks, sollten die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes in den Tarifverhandlungen weiterhin unnachgiebig bleiben. Die Gewerkschaften dbb und ver.di fordern für über 920.000 Beschäftigte eine Lohnerhöhung von 7 % oder mindestens 300 Euro, während die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes diese Forderungen für unerschwinglich halten. Die Verhandlungen in Potsdam werden fortgesetzt, wobei mögliche Streiks Universitätskliniken, Straßenverkehrsbehörden und Schulen betreffen könnten.
Eine Studie der Bank of America warnt davor, dass der jahrzehntelange Sneaker-Boom zu Ende gehen könnte, wobei die Wachstumsraten voraussichtlich von 9 % jährlich auf 4 bis 5 % zurückgehen werden. Große Sportmarken wie Adidas, Nike, Puma und On Holding sehen sich aufgrund veränderter Verbraucherpräferenzen, schwacher Umsätze in China und möglicher US-Zölle mit trüben Wachstumsaussichten konfrontiert. Die Aktien dieser Unternehmen sind deutlich gefallen, obwohl einige Analysten mit der pessimistischen Prognose nicht einverstanden sind und darauf hinweisen, dass Sneaker in den USA weiterhin einen starken Marktanteil haben.
Die Schweizer Wettbewerbskommission (Weko) hat eine Voruntersuchung gegen Microsoft wegen der jüngsten Preiserhöhungen für seine Software-Suite Microsoft 365 eingeleitet, zu der Produkte wie Word, Outlook und Teams gehören. Die Kommission prüft, ob diese Preiserhöhungen nach dem Schweizer Kartellrecht eine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung darstellen könnten. Die Untersuchung folgt auf Beschwerden, die bei den Behörden eingegangen sind. Sollten sich Hinweise auf einen Verstoß ergeben, wird eine eingehendere Prüfung eingeleitet.
Die US-Sanktionen gegen russische Ölproduzenten haben dazu geführt, dass Indiens Importe von russischem Rohöl auf ein Dreijahres-Tief gefallen sind. Die Importe im Dezember werden auf 1,1 bis 1,3 Millionen Barrel pro Tag geschätzt, was einen deutlichen Rückgang gegenüber November bedeutet. Indische Raffinerien diversifizieren ihre Bezugsquellen und wenden sich Lieferanten aus dem Nahen Osten, Amerika und Westafrika zu, während sie gleichzeitig ein Handelsabkommen mit den USA anstreben, die Indien als wichtigen Finanzier der russischen Kriegsausgaben durch Öleinkäufe kritisiert haben.
Die Ölpreise fielen um 4 %, da Berichte darauf hindeuteten, dass eine militärische Aktion der USA gegen den Iran nicht unmittelbar bevorsteht, was die geopolitischen Befürchtungen milderte. Die Berater von Präsident Trump können keinen schnellen Zusammenbruch des Regimes im Iran garantieren, und Bedenken hinsichtlich der militärischen Bereitschaft haben mögliche Maßnahmen verzögert. Die Unsicherheit hinsichtlich der Führung der iranischen Opposition und das Ausbleiben eines sofortigen Militäreinsatzes trugen zum Rückgang der Ölpreise und zu einem starken Rückgang der Silberpreise bei.

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